Abstimmung
Wenige Stimmen sorgen in Isenthal für ein Ja zum Burkaverbot

Zweimal Ja, einmal Nein: Das ist das Resultat der eidgenössischen Abstimmung in Isenthal. Hier finden Sie alle Details zu den Ergebnissen in der Gemeinde.

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So haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in Isenthal zu den Vorlagen vom Sonntag entschieden.

So haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in Isenthal zu den Vorlagen vom Sonntag entschieden.

(chm)

Mit einem minimen Unterschied von sechs Stimmen hat Isenthal das Verhüllungsverbot befürwortet. 81 Personen sagten Ja, 75 stimmten Nein. Das entspricht 51.9 Prozent Ja. Der Kanton Uri befürwortete die Vorlage mit einem höheren Ja-Stimmenanteil, und zwar mit 58.8 Prozent. Auf nationaler Ebene hiess das Resultat 51.2 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 53 Prozent Nein zum Verhüllungsverbot, in den ländlichen gab es 59 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 55 Prozent Ja. Isenthal zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 50.2 Prozent Ja zum Verhüllungsverbot, in der Romandie hiess es 53 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 60 Prozent Ja. Die Zustimmung in Gemeinde Isenthal fiel somit ähnlich aus wie in der Deutschschweiz.

E-ID-Gesetz scheitert deutlich

Nein zum E-ID-Gesetz in Isenthal: Eine deutliche Mehrheit von 68.2 Prozent der Stimmenden verwarf die Vorlage. 105 Personen stimmten Nein, 49 stimmten Ja. Auch der Kanton Uri lehnte die Vorlage ab, allerdings weniger deutlich. Der Nein-Stimmenanteil betrug 63.8 Prozent. Das Schweizer Stimmvolk stimmte 64.4 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 65 Prozent Nein zum E-ID-Gesetz, in den ländlichen gab es 64 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 63 Prozent Nein. Eine klare Mehrheit der ländlichen Gemeinden wie Isenthal haben das E-ID-Gesetz abgelehnt. Rund 97 Prozent dieser Gemeinden lehnten die Vorlage ab.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 64 Prozent Nein zum E-ID-Gesetz, in der Romandie hiess es 68 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 56 Prozent Nein. Die Ablehnung in Gemeinde Isenthal fiel somit stärker aus als in der Deutschschweiz.

Mehrheit für Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien

Die Gemeinde Isenthal hat ziemlich knapp Ja gesagt zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien, und zwar mit 53.9 Prozent der Stimmen. 82 Personen stimmten Ja, 70 stimmten Nein. Der Kanton Uri befürwortete die Vorlage mit einem höheren Ja-Stimmenanteil, und zwar mit 55.5 Prozent. Das Schweizer Stimmvolk stimmte 51.6 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 52 Prozent Ja zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien, in den ländlichen gab es 51.5 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 53 Prozent Ja. Isenthal zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land.

Beim Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien ist ein deutlicher Röstigraben erkennbar. Die Ja-Stimmenanteile unterscheiden sich zwischen der deutschen und der französischen Sprachregion um rund 16 Prozentpunkte. In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 56 Prozent Ja zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 51 Prozent Ja. Die Zustimmung in Gemeinde Isenthal fiel somit ähnlich aus wie in der Deutschschweiz.

Mit 41.5 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Isenthal tiefer als im Kanton Uri (43.4 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 51.2 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.