Tourismus

Zweiter Mensch auf dem Mond wirbt für Ferien in der Schweiz

Buzz Aldrin is #inLOVEwithSWITZERLAND.

Schweiz Tourismus setzt bei der Kampagne für die Winterdsaison auf Prominenz: Als Werbeträger konnte unter anderem Ex-Astronaut Buzz Aldrin gewonnen werden.

Den Schweizer Hotels und Bergbahnen steht ein schwieriger Winter bevor. Wegen der Frankenstärke werden viele europäische Gäste wegbleiben. Schweiz Tourismus versucht darum, wenigstens die Schweizer im Land zu halten - mit Werbespots von Prominenten.

So wird zum Beispiel der ehemalige US-Astronaut und zweiter Mensch auf dem Mond Buzz Aldrin in Fernsehspots für Winterferien in der Schweiz werben. Schweiz Tourismus hat für diesjährige Winterkampagne aber auch die Schweizer Wintersportstars Iouri Podladtchikov, Dario Cologna, Dominique Gisin und Fanny Smith eingespannt. Teil der Kampagne mit dem Titel "Verliebt in die Schweiz" war auch eine Werbeaktion mit 500 Skilehrerinnen und Skilehrern am vergangenen Samstag auf dem Bundeshausplatz in Bern.

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Mit dieser Winterkampagne geht Schweiz Tourismus international auf Werbetour. Die oberste Priorität hat jedoch die Schweiz. "Wir wollen Schweizerinnen und Schweizer fürs eigene Land begeistern", sagte Schweiz Tourismus Direktor Jürg Schmid an einer Medienkonferenz in Zürich. Schweiz Tourismus hat dazu verbesserte Informationsangebot und neue Projekte lanciert.

So wurde das Mobiltelefon-App "Swiss Snow Report", das Informationen über Schnee und Anlagen liefert, neu gestaltet und mit neuen Funktionen versehen. Ebenfalls verbessert wurde der Internetauftritt zu den Schweizer Winterferien und die Social-Media-Kommunikationsplattform. Schweiz Tourismus hat zudem ein Pilotprojekt gestartet, das ehemaligen Ski- oder Snowboardfahrerinnen und -fahrern den Wiedereinstieg erleichtern soll.

Gezieltere Werbung im Ausland

Im Ausland setzt Schweiz Tourismus auf gezielte Werbung in einzelnen Märkten und bei genau definierten Kundengruppen. So wird in Europa auf breit gestreute Werbung verzichtet. Dafür sollen gezielt Wintersport-Interessierte angesprochen werden. Ebenfalls verstärkt wird die Werbung für Schweizer Wintersportferien in den neuen Märkten China und Brasilien.

Insgesamt hat Schweiz Tourismus für die diesjährige Winterkampagne 23,1 Mio. Fr. reserviert, womit das Budget leicht tiefer ist als in der vorangegangen Wintersaison (24,3 Mio. Fr.). Das Ziel ist damit 1,2 Millionen Hotellogiernächte zu generieren.

Die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) sagt dem Schweizer Tourismus für die Wintersaison eine Stagnation bei den Hotelübernachtungen voraus (+0,1 Prozent). Die Zahl der Logiernächte von Inländische Gäste soll dabei um 1,1 Prozent ansteigen, diejenige der Touristen aus dem Ausland um 0,7 Prozent sinken. Den Bergbahnen prognostiziert die KOF einen Rückgang von 1,4 Prozent bei der Besucherfrequenz.

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