Flugverkehr

Zweistelliger Einbruch im Interkontinental-Geschäft der Swiss

Swiss kämpft mit niedrigerer Auslastung

Swiss kämpft mit niedrigerer Auslastung

Die Fluggesellschaft Swiss hat im Mai weniger Passagiere befördert: Die Zahl der Reisenden nahm im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,5 Prozent auf rund 1,2 Millionen ab. Im Interkontinental-Geschäft erlitt die Swiss einen kräftigen Einbruch von 16 Prozent.

Demgegenüber stieg die Zahl der Passagiere auf den Europa-Flügen um 2,6 Prozent, wie die Tochtergesellschaft der deutschen Lufthansa mitteilte.

Seit Anfang Jahr nahm die Zahl der Swiss-Passagiere um 0,8 Prozent ab. Auf den Interkontinental-Strecken wurden im Vergleich zur Vorjahresperiode 7,8 Prozent weniger Reisende gezählt. Auf den Europa-Flügen gab es dagegen ein Plus von 1,3 Prozent.

Die Auslastung der Swiss-Maschinen, der Sitzladefaktor, ging im Mai um 4,1 Prozentpunkte auf 75,2 Prozent zurück. Insgesamt führte die Swiss im Mai 11'571 Flüge durch. Das waren 0,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Angesichts der Weltwirtschaftskrise will die Swiss ihr Angebot über den Sommer kürzen.

Die Muttergesellschaft der Swiss, die Lufthansa, verzeichnete im Mai einen Rückgang der Zahl der Passagiere um 4,4 Prozent auf 6,1 Millionen. Zwar reduzierte die Gesellschaft ihr Angebot, die Auslastung der Maschinen fiel dennoch um 4,4 Prozentpunkte auf 74,2 Prozent.

Im Vergleich zu den europäischen Konkurrenten steht die Lufthansa vergleichsweise gut da. Die British Airways etwa kämpft ums Überleben, weil die Kundschaft aus der Finanzbranche ausbleibt.

Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber sagte in Zeitungsinterviews, dass die Talsohle erreicht sei. Wegen der Krise sei es aber nicht einfach, im laufenden Jahr einen Gewinn zu erwirtschaften.

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