Unter dem Strich erzielte der Konzern einen Reingewinn von 2,163 Mrd. Dollar, wie ZFS bekannt gab. Das sind 24 Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum.

Der so genannte operative Geschäftsgewinn (BOP) sank um 3 Prozent auf 4,066 Mrd. Dollar. Dieser Wert klammert das Anlageergebnis und aussergewöhnliche Einflüsse aus und wird von der Zurich als massgebliche interne Leistungskennzahl betrachtet. Die Bruttoprämien und Policengebühren schrumpfte um 3,5 Prozent auf 40,465 Mrd. Dollar.

Damit hat Zurich beim Reingewinn die Erwartungen der Analysten verfehlt, die gemäss der Nachrichtenagentur AWP mit einem Nettoergebnis von 2,486 Mrd. Dollar gerechnet hatten.

Zusätzliche Absicherungsgeschäfte zum Schutze der Bilanz und vor dem Ausfall von Rückversicherern hätten in den ersten neun Monaten 2009 rund 200 Mio. Dollar gekostet, sagte Finanzchef Dieter Wemmer in einer Telefonkonferenz.

Dennoch sprach der Konzern von einem soliden Ergebnis: "Die Zahlen des dritten Quartals sind exzellent", sagte ZFS-Chef James Schiro, der sein Amt am Ende des Jahres an Martin Senn übergeben wird.

Im Lebensversicherungsgeschäft habe ZFS trotz schwieriger Marktbedingungen weiterhin ein profitables Wachstum erzielt. Die Bruttoprämien, Policengebühren und Beiträge mit Anlagecharakter stiegen um 16 Prozent auf 17,4 Mrd. Dollar. Der operative Geschäftsgewinn ging dagegen um 6 Prozent auf 1,2 Mrd. Dollar zurück.