Wirtschaft

Zurich erwartet wegen Corona Schadensfälle in der Höhe von 750 Millionen Dollar

Das Geschäft mit den Lebensversicherungen nahm bei der Zurich Gruppe leicht ab im ersten Quartal 2020.

Das Geschäft mit den Lebensversicherungen nahm bei der Zurich Gruppe leicht ab im ersten Quartal 2020.

Der Versicherungskonzern Zurich konnte sich beim Geschäft mit den Schaden- und Unfallversicherungen steigern. Er rechnet aber mit erheblichen Kosten wegen der Coronakrise.

(mg) Noch lasse sich nicht genau abschätzen, wie hoch die Schadenersatzforderungen in der Schaden- und Unfallversicherung im Zusammenhang mit dem Coronavirus seien, schreibt Zurich in einer Mitteilung vom Donnerstag. Aber aufgrund von ersten Erkenntnissen und Analysen geht der Konzern von einem Betrag in der Höhe von 750 Millionen Dollar aus.

Positiv entwickelt haben sich im ersten Quartal die Zahlen bei den Schaden- und Unfallversicherungen. Hier konnten die Bruttoprämien um 7 Prozent auf 9,7 Milliarden Dollar gesteigert werden. Das Geschäft mit den Lebensversicherungen ging dagegen um 19 Prozent gegenüber dem ersten Vorjahresquartal zurück und betrug 958 Millionen Dollar.

«Die Gruppe ist dank unserem flexiblen und widerstandsfähigen Geschäftsmodell gut für sich rasch verändernde Situationen und Anforderungen positioniert, um weiterhin erfolgreich zu sein», lässt sich CEO Mario Greco in der Mitteilung zitieren. Gewinnzahlen hat die Zurich am Donnerstag keine veröffentlicht.

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