Damit verfehlt der Konzern die Erwartungen an der Wall Street. Analysten kalkulieren im Durchschnitt mit 3,88 Mrd. Dollar. Das Schlussquartal ist wegen des lukrativen Weihnachtsgeschäfts in der Regel der verkaufsstärkste Zeitraum im Jahr.

Die Profitabilität dürfte "moderat" ausfallen, teilte das Unternehmen weiter mit. Als weiteren Belastungsfaktor nannte Motorola gestiegene Kosten für Rechtstreitigkeiten im Zusammenhang mit gewerblichen Schutzrechten. Seine endgültigen Zahlen will Motorola am 26. Januar vorlegen.

Mitte August hatte der US-Internetgigant Google angekündigt, Motorola für 12,5 Mrd. Dollar schlucken zu wollen. Der Konzern will mit dem grössten Zukauf in seiner Geschichte seine Stellung im Mobilfunkmarkt stärken, wo das Unternehmen bislang hauptsächlich als Anbieter des Betriebssystems Android vertreten ist.

Die Transaktion soll nach Motorola-Angaben Anfang 2012 unter Dach und Fach gebracht werden.