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Zoff um TV-Quoten: Regionalsender steigen aus

Zehn Regionalsender aus der ganzen Schweiz haben genug vom Streit um das neue Messsystem für die TV-Quoten: Sie machen bei der Erhebung der Zuschauerzahlen durch Mediapulse nicht mehr mit und kündigen ihre Verträge.

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Regionalsender wollen Einschaltquoten nicht mehr von Mediapulse messen lassen (Symbolbild)

Regionalsender wollen Einschaltquoten nicht mehr von Mediapulse messen lassen (Symbolbild)

Keystone

Es handelt sich um die folgenden Sender: Léman Bleu Télévision SA, Vaud Fribourg TV SA, Canal 9, Canal Alpha Plus SA, TeleBielingue AG, Telebasel, Tele 1 AG, TVO AG, Südostschweiz TV AG und Teleticino SA. Diese Regionalsender erhalten damit ab sofort keine neuen Messdaten mehr von Mediapulse.

Mediapulse bedauert in einer Mitteilung vom Freitag die Austritte, betont gleichzeitig aber auch, dass für diese Sender "die Tür weiterhin offen" sei. Die ausgetretenen Sender machten insgesamt einen Anteil von 3,5 Prozent am Mediapulse-Umsatz aus.

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