Fast 90 Prozent der Angriffe habe sich gegen Einzelpersonen gerichtet. In sechs von zehn Fällen steckten Behörden hinter den Taten. 2013 war nach Angaben der Menschenrechtler das gefährlichste Jahr für Journalisten im Mexiko seit 2007, als die Gewalt im Zusammenhang mit der Drogenkriminalität eskalierte.

Obwohl Staatschef Enrique Peña Nieto ankündigte, sich für den Schutz der Medien einzusetzen, stieg die Zahl der Gewalttaten im ersten Jahr seiner Präsidentschaft. Seit der Jahrtausendwende wurden in Mexiko 87 Journalisten getötet.