Konjunktur

Wirtschaftswachstum in der Eurozone schwächt sich überraschend ab

Die EU-Wirtschaft wächst nicht so stark wie erwartet (Symbolbild)

Die EU-Wirtschaft wächst nicht so stark wie erwartet (Symbolbild)

Das Wirtschaftswachstum in der Eurozone hat sich zu Jahresbeginn überraschend nicht beschleunigt. Im ersten Quartal lag das Bruttoinlandprodukt (BIP) um 0,2 Prozent höher als im Vorquartal.

Das zeigt eine am Donnerstag veröffentlichte Schnellschätzung des europäischen Statistikamts Eurostat. Damit wuchs die Wirtschaft so stark wie im Schlussquartal 2013. Ökonomen hatten hingegen mit einer Beschleunigung auf 0,4 Prozent gerechnet.

Im Jahresvergleich erhöhte sich die Wirtschaftsleistung in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres um 0,9 Prozent. Ökonomen hatten mit einem Anstieg um 1,1 Prozent gerechnet. Im vierten Quartal 2013 hatte das BIP-Wachstum bei 0,5 Prozent gelegen.

Getragen wurde das leichte Wachstum in der Eurozone vor allem durch Deutschland. Hier verdoppelte sich das Wirtschaftswachstum im Quartalsvergleich von 0,4 Prozent im Vorquartal auf 0,8 Prozent.

In Frankreich stagnierte die Wirtschaft nur, und in Italien schrumpfte sie sogar leicht. Überraschend und deutlich schrumpfte die Wirtschaftsleistung in den Niederlanden.

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