Ein Grund für den Rückgang waren die tiefen Preise für Milch und Schweinefleisch, wie die Forschungsanstalt Agroscope in einer Medienmitteilung vom Donnerstag schreibt. Ebenfalls auf das Einkommen ausgewirkt habe sich das Wetter. Der Hitzesommer habe bei einzelnen Kulturen zu tieferen Naturalerträgen geführt. Besonders betroffen waren Zuckerrüben, Kartoffeln, Mais und einzelne Obstsorten.

Leicht gestiegen (+0,1 Prozent) sind hingegen die erhaltenen Direktzahlungen pro Betrieb, wie die Auswertung von Agroscope zeigt. Zwar war das Bundesbudget dafür leicht rückläufig. Dies konnten die Betriebe aber mit einer Flächenzunahme kompensieren.

Ebenfalls zugenommen hat das Einkommen pro Familienarbeitskraft auf dem Hof. Im Durchschnitt verdienten Bäuerinnen und Bauern im vergangenen Jahr 44'600 Franken für eine Vollzeitstelle, das sind 0,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Agroscope erklärt die Zunahme unter anderem damit, dass wenige Personen pro Betrieb arbeiten. Einen Einfluss hätten auch ausfallende Zinsansprüche.