Die Käufer der Wertpapiere schätzen mit dem Erwerb, wie hoch die Einnahmen an den Kinokassen am Startwochenende eines Films sein dürften. Liegen die Einnahmen über einem bestimmten Wert, erhalten die Investoren zum Ende der Laufzeit mehr Geld zurück, als sie eingesetzt haben; läuft der Film schlecht, ist das Derivat am Ende weniger Wert, als es kostete.

Die CFTC erklärte, die Derivate basierten auf einem Rohstoff, sie könnten nicht einfach manipuliert werden und sie dienten dem wirtschaftlichen Ziel des Schutzes gegen Risiken.

Die Filmindustrie war gegen die Zulassung der Wertpapiere Sturm gelaufen. Sie befürchtet Manipulationen durch Insidergeschäfte. Scheitern könnten Film-Wertpapiere nun nur noch durch die Finanzmarktreform: In diese wurde ein Antrag eingefügt, entsprechende Derivate nicht zuzulassen.