Jürg Rettenmund

Auf Mitte nächsten Jahres soll die Region Oberaargau einen neuen Geschäftsführer erhalten: So sieht es der Zeitplan für die Nachfolge von Markus Ischi vor, den der Vorstand letzten Dienstag festgelegt hat. Dieser habe das Anforderungsprofil festgelegt und die Personalberatungsfirma Lutz und Partner in Bern mit der Ausschreibung beauftragt.

Die Anforderungen sind vielfältig, wie dem bereits im Internet auf begem.ch, Berner Gemeinden online, aufgeschalteten Inserat entnommen werden kann: Verlangt wird ein Hochschulabschluss (Uni oder Fachhochschule) oder ein höherer Abschluss in der Verwaltung (Gemeindeschreiber, Finanzverwalter oder vergleichbar). Jede zusätzliche Weiterbildung (z.B. Master in Public Management) sei willkommen, heisst es weiter.

Als «zentral» werden mehrere Jahre Projektleitungs- und Führungserfahrung in der öffentlichen Verwaltung (idealerweise auf Stufe Gemeinde/ Kanton) bezeichnet, oder zumindest fundierte Erfahrung in der Zusammenarbeit mit der Verwaltung. Wichtig sei zudem «eine Affinität zum Lebens- und Wirtschaftsraum Oberaargau».

Reduziertes Pensum

Das Inserat wird gemäss Sutter demnächst auch in verschiedenen Printmedien veröffentlicht. Markus Ischi will sein Arbeitspensum Mitte 2010 auf 80 Prozent reduzieren und dann noch während eines Jahres für Spezialaufgaben zur Verfügung stehen, bevor er vorzeitig in Pension geht.

Vorgesehen ist, dass der neue Geschäftsführer bereits die Abklärungen für die Umwandlung der Region in eine Regionalkonferenz begleitet. In diesen Tagen haben die Gemeinden einen Fragebogen dazu erhalten. Bis Ende 2010 sollen dann die Entscheide der Gemeinderäte vorliegen. Definitiv entscheiden die Stimmberechtigten der Region; die Urnenabstimmung wird der Kanton durchführen.