Tourismus

Weniger Übernachtungen in Schweizer Hotels im Januar

Die Übernachtungen in Schweizer Hotels sind im Januar nach einem Rekord im Vorjahr zurückgegangen. (Symbolbild)

Die Übernachtungen in Schweizer Hotels sind im Januar nach einem Rekord im Vorjahr zurückgegangen. (Symbolbild)

Nach dem Rekord im vergangenen Jahr geht es wieder bergab: Die Übernachtungen in Schweizer Hotels sind im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,5 Prozent auf 2,83 Millionen gesunken.

Der Rückgang ist sowohl auf die inländischen als auch die ausländischen Gäste zurückzuführen. Bei den Schweizer Gästen sanken die Übernachtungen um 1,4 Prozent auf 1,40 Millionen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte. Die Übernachtungen von ausländischen Gästen nahmen um 1,6 Prozent auf 1,43 Millionen ab.

Allerdings war der Januar 2018 ausgewöhnlich stark gewesen. Die 2,87 Millionen Übernachtungen waren das beste Ergebnis seit 2011, als die hiesigen Hotels 2,88 Millionen Logiernächte zählten.

Im Gesamtjahr 2018 hatten die Schweizer Hotels einen neuen Rekord aufgestellt. Zum ersten Mal verzeichneten sie mit 38,8 Millionen über 38 Millionen Übernachtungen. Nicht einmal im Spitzenjahr 2008 gab es so viele Logiernächte.

Chinesen immer wichtiger

Der Knick im Januar ist vor allem auf die Gäste aus Europa zurückzuführen. So gab 4 Prozent weniger Übernachtungen aus dem wichtigsten ausländischen Herkunftsland Deutschland. Auch bei der Nummer zwei, Grossbritannien, stand ein leichtes Minus von 0,9 Prozent zu Buche. Markante Rückgänge gab es bei den Franzosen (-4,1 Prozent) und den Italienern (-3,4 Prozent).

Dagegen kamen deutlich mehr Amerikaner (+9,9 Prozent) und Chinesen (+15,7 Prozent). Mit gut 123'000 Übernachtungen sind die Amerikaner den Briten dicht auf den Fersen (128'000).

Die Chinesen (ohne Hongkong) haben mit knapp 59'000 Übernachtungen die Russen (56'000) und Belgier (55'000) überholt und sind zur siebtwichtigsten Gästegruppe aufgestiegen. Vor einem Jahr lagen die Chinesen noch auf Platz 10. Russen und Belgier kamen dagegen in deutlich geringerer Zahl in Schweizer Hotels.

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