Dabei wirkten sich Wechselkurse per Saldo mit -7,4 Prozent und Zu-/Verkäufe mit +0,1 Prozent aus, wie Nestlé am Donnerstag mitteilte. Mit diesem Wachstum blieb der weltgrösste Nahrungsmittel-Konzern blieb bereits zum dritten Mal in Folge unter dem eigenen Langfristziel von 5 bis 6 Prozent. Das Wachstum setzte sich zusammen aus dem internen Realwachstum von 2,2 Prozent und Preisanpassungen von 2,0 Prozent.

Das organische Wachstum sei in allen Regionen und Kategorien abgestützt, hiess es im Communiqué. Am stärksten wuchs der Nahrungsmittelhersteller mit 5,8 Prozent in Nord- und Südamerika, gefolgt der Region Europa, Naher Osten uns Nordafrika mit 3,5 Prozent. In der Region Asien, Ozeanien und Subsahara-Afrika legte der Umsatz um 1,9 Prozent zu. Stark wuchs Nestlé in den Schwellenländern mit 7 Prozent. In den Industrieländern legte der Umsatz um 1,9 Prozent zu.

Der Rückgang beim Gewinn kam vor allem durch Sondereffekte zustande. 2014 war der Gewinn mit Einnahmen aus dem Verkauf eines Teils der Anteile an L'Oréal sowie der Neubewertung der Anteile an Galderma höher ausgefallen.

Für das laufende Jahr rechnet Nestlé mit einem vergleichbaren organischen Wachstum wie 2015, mit Verbesserungen der Margen und des nachhaltigen Gewinns je Aktie bei konstanten Wechselkursen und der Kapitaleffizienz.