Auto-Krise

Volvo tief in Verlustzone - starker Absatzrückgang bei Lastwagen

Volvo-Lastwagen entstehen in Indien

Volvo-Lastwagen entstehen in Indien

Der schwedische Nutzfahrzeughersteller Volvo hat zum Jahresauftakt fast die Hälfte seines Umsatzes verloren und steckt tief in der Verlustzone. Der Nettoverlust betrug im ersten Quartal 4,1 Mrd. Kronen (rund 570 Mio. Fr.) nach einem Gewinn von 6,5 Mrd. Kronen vor Jahresfrist.

Wie der weltweit zweitgrösste Anbieter von Lastwagen und Bussen am Freitag in Göteborg mitteilte, sank der Umsatz ohne Währungseffekte gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um mehr als 40 Prozent auf 56,6 Mrd. Kronen (7,9 Mrd. Franken).

Die Verluste fielen weit höher aus als erwartet. Der Auftragseingang sank in den ersten drei Monaten des Jahres für einzelne Unternehmenssparten um bis zu 80 Prozent. Für das laufende Jahr erwartet Volvo einen Branchen-Absatzrückgang für schwere Lastwagen in Europa um 50 Prozent.

Am Vortag hatte Volvo die Streichung von 1500 der insgesamt 100 000 Stellen im Konzern angekündigt. Vorstandschef Leif Johansson erklärte, man habe mit auch vorher schon durchgeführten Reduzierungen beim Personal "schnell auf die kräftige Drosselung der Nachfrage geantwortet".

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