Wo werden Sie dieses Jahr in den Sommerferien Ihren Camper abstellen?

Ich war schon in Ferien, in der Normandie. Ich werde aber im Verlaufe des Sommers mal einen Campingplatz im Engadin anfahren.

In der Schweiz kostet Campieren europaweit am meisten. Was sind die Gründe dafür?

Wie bei allem ist die Schweiz teurer, als vergleichbare Nachbarstaaten in Europa, auch die Hotelpreise in unserem Land sind teurer und oft im Angebot nicht vergleichbar mit einem Hotel im Ausland.

An den Dauercampern liegt es nicht, oder?

Die Dauercamper haben damit nichts zu tun.

Woher kommen die Campinggäste, die in der Schweiz Ferien machen?

Viele kommen aus der Schweiz selbst. Es gibt auch immer mehr Campingeinsteiger und Familien. Und dann ist da noch die Gruppe der ausländischen Gäste, allen voran Gäste aus Deutschland, aber auch immer mehr aus England.

Sind die Gäste nach dem Frankenschock nun wieder zurückgekehrt?

Ja. Aber die Gäste waren eigentlich nie weg, wenn man die Anzahl der Nächtigungen auf unseren Campingplätzen anschaut.

Teils sind die Preise gefährlich nahe an Ferienwohnungen dran. Macht das Sinn?

Na ja, gute Frage. Wieso, da sollte man auch einen Ferienwohnungsanbieter anfragen. Vielleicht ist es so, dass die Gäste eben heute lieber campen und die Wohnungsvermieter ihre Preise nach unten korrigiert haben, um doch noch Buchungen zu erhalten. Irgendwie haben die den Markt zu lange ausgelutscht.

Der Platz Hüttenberg bei Eschenz schneidet meist am besten von den Schweizer Campingplätzen ab. Preislich liegt er allerdings über dem Durchschnitt. Was machen die dort richtig?

Ein Campingplatzbetreiber sollte bemüht sein, seine Leistungen und sein Platzangebot stets zu verbessern, um den Bedürfnissen seiner Campinggäste auch gerecht zu werden. Das macht der Thurgauer Campingplatz Hüttenberg vorbildlich. Aber natürlich spielen beim Platz Hüttenberg auch die Nähe zu Deutschland und die gute Lage am Bodensee eine gewichtige Rolle.