Kommt er oder kommt er doch nicht? Das ist hier die Frage. Laut «20Minuten-Online» wird sich der ehemalige UBS-Verwaltungsratspräsident Marcel Ospel den Fragen der Politikern zum UBS-Debakel stellen. Wie «tagesanzeiger.ch/newsnetz» wenig später berichtet, handelt es sich dabei aber um eine Falschmeldung. Wie FDP-Ständerat Hans Hess erklärt, habe man nur lange nach der Adresse von Ospel gesucht. Inzwischen wurde die Anschrift gefunden. Vorgeladen hat ihn der GPK-Ausschuss allerdings noch nicht.

Wer von den sechs ehemaligen und von der heutigen UBS-Spitzecrew - welche die Arbeitsgruppe der parlamentarischen Geschäftsprüfungskommission (GPK) aufgeboten hat - sonst noch aussagen will, wollte Hess nicht sagen. «Wir haben die wichtigsten gebeten zu erscheinen und wollen mit diesen beginnen. Sollte sich im Verlauf der Befragungen zeigen, dass wir wir weitere UBS-Verantwortliche anhören sollten, können wir immer noch reagieren», so Hess.

Der zwölfpöpfige GPK-Ausschuss setzt sich aus Mitgliedern von National- und Ständerat zusammen. In den letzten 50 Wochen befragten sie 28 Personen - darunter kein einziger von der Grossbank UBS. (muv/a-z.ch)