Dieser Betrag resultiert aus der Differenz zwischen den ursprünglichen Forderungen der Leistungserbringer und den in rund 370 Tarifverträgen vereinbarten Tarifen.

Von diesen Tarifen profitieren auch die Kantone und Steuerzahler, welche rund die Hälfte der stationären Kosten übernehmen. Die Einsparungen für sie belaufen sich auf 170 Millionen Franken, wie der Verband tarifsuisse am Freitag mitteilte.

Dank den von tarifsuisse für das Jahr 2013 bereits unterzeichneten Tarifverträgen konnten im ambulanten und stationären Bereich zusammen Einsparungen von hochgerechnet rund 470 Millionen Franken erzielt werden.

Regelmässige Kontrollen

Noch nicht berücksichtigt in dieser Einsparungsberechnung sind die bei den Kantonen oder dem Bundesverwaltungsgericht hängigen Festsetzungsverfahren.

Die tarifsuisse angeschlossenen Krankenversicherer nehmen regelmässig Kosten- und Rechnungskontrollen vor. Diese führen zu Einsparungen von mehreren hundert Millionen Franken pro Jahr. Eine andere Möglichkeit, auf die Entwicklung der Gesundheitskosten Einfluss zu nehmen, erfolgt über die Tarifverhandlungen mit den Leistungserbringern, welche tarifsuisse im Auftrag der meisten Krankenversicherer führt.