Wirtschaft

Versandapotheke Zur Rose steigert Umsatz und Anteil am deutschen Markt

Die Zur Rose-Gruppe mit Sitz in Frauenfeld erwartet für das Gesamtjahr 2020 einen weiteren Wachstum. (Symbolbild)

Die Zur Rose-Gruppe mit Sitz in Frauenfeld erwartet für das Gesamtjahr 2020 einen weiteren Wachstum. (Symbolbild)

Der Umsatz der Zur Rose-Gruppe ist im dritten Quartal weiter stark gewachsen. Die Thurgauer Firma konnte zudem ihren Anteil am Versandapothekenmarkt in Deutschland dank Zukäufen markant steigern.

(dpo/sat) Von Juli bis September weist die Schweizre Versandapotheke Zur Rose einen Umsatz von 435 Millionen Franken aus. Gegenüber der Vorjahresperiode entspricht das einem Wachstum im dritten Quartal von 15,3 Prozent in Lokalwährung, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Die Zur Rose-Gruppe habe in den Segmenten Deutschland, Schweiz und Europa im Vergleich zum Vorjahr Umsatzzuwächse verzeichnen können. So sei der Umsatz in Deutschland inklusive der übernommenen Medpex und Apotal in den ersten neun Monaten um 6,3 Prozent auf 765 Millionen Franken gestiegen. Zudem hat die Gruppe laut eigenen Angaben ihren Anteil am Versandapothekenmarkt in Deutschland durch den Kauf von Apotal auf 43 Prozent steigern können. Im Heimmarkt habe Zur Rose von Januar bis September den Umsatz um 6 Prozent auf 435 Millionen gesteigert.

Eröffnung der ersten Shop-in-Shop-Apotheke in der Westschweiz

Weiter teilte Zur Rose mit, sie wolle mit Medbase, der Healthcare-Providerin der Migros, das Shop-in-Shop-Konzept in der Westschweiz weiter ausbauen. Im Dezember sei die Eröffnung einer ersten Shop-in-Shop-Apotheke in einer Migros-Filiale im Kanton Waadt geplant. Vor dem Hintergrund der Coronapandemie will die Versandapotheke zudem ihre Digitalisierung weiter vorantreiben. Im Vierten Quartal sei etwa die Einführung einer App geplant, mit der Kunden elektronische Rezepte vor Ort oder bei der Online-Apotheken einlösen können.

Für das Gesamtjahr 2020 erwartet Zur Rose unter Berücksichtigung der Umsätze von Medpex, Apotal und TeleClinic ein Wachstum von über 10 Prozent. Zudem rechnet die Gruppe ab dem kommenden Jahr mit einem «deutlichen Wachstum» im Bereich rezeptpflichtiger Medikamente und bestätigt die mittelfristige Umsatzerwartung von über drei Milliarden Franken.

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