Zum Gewinnsprung trugen vor allem die Nichtlebenversicherungen mit einem Jahresgewinn von 107 (2007: 88,2) Mio. Fr. und der Verkauf der Krankenversicherung Intras an die CSS bei, wie die Vaudoise mitteilte. Die erzielten Bruttoprämien sanken dagegen von rund 1,82 auf 1,79 Mrd. Franken.

Die Steigerung in der Sparte Nichtleben sei hauptsächlich auf den von 64,8 auf 56,1 Prozent verringerten Schadensatz zurückzuführen. Diese Verbesserung begründet die Vaudoise mit dem Ausbleiben grösserer Naturkatastrophen und der günstigen Schadenentwicklung der früheren Jahre.

Eine Tarifsenkung um 10 Prozent bei den Autoversicherungen habe jedoch zu einem Rückgang der Prämieneinnahmen um 1,7 Prozent geführt.

Im Leben-Geschäft belief sich das Prämienvolumen auf 1,1 Mrd. Franken. 853 Mio. davon entfielen auf die liechtensteinische Tochtergesellschaft ValorLife. Die Prämieneinnahmen der Vaudoise Leben sind um 11,3 Prozent gestiegen.

Das Finanzergebnis weist ein Defizit von 52,1 Mio. Fr. auf nach einem Plus im Vorjahr von 0,3 Mio. Franken. Dieser Rückgang sei auf die äusserst schlechte Lage auf den Kapital- und Finanzmärkten zurückzuführen, hiess es.

Angesichts der guten Gewinnzahlen beantragt der Verwaltungsrat der Generalversammlung vom 26. Mai eine Dividende von 6 Fr. pro Namenaktie B. Das sind 20 Prozent mehr als im Vorjahr.