Detailhandel

Valora will ins Geschäft mit Konsumkrediten einsteigen

Der Kiosk der zur Valora Gruppe gehörenden ''k kiosk'' im Bahnhof Bern: Hier könnte Valora den Kunden schon bald Konsumkredite anbieten.

Der Kiosk der zur Valora Gruppe gehörenden ''k kiosk'' im Bahnhof Bern: Hier könnte Valora den Kunden schon bald Konsumkredite anbieten.

Valora will das Angebot an Finanzdienstleistungen ausbauen. Bald schon könnte die Kioskbetreiberin ins Geschäft für Konsumkredite einsteigen. Valora verhandelt in diesem Zusammenhang mit der Glarner Kantonalbank (GLKB), welche die Finanzierung bereitstellen soll.

Die GLKB und Valora teilten am Mittwoch mit, dass Gespräche über eine strategische Zusammenarbeit im Bereich der Digitalisierung von Finanzdienstleistungen geführt würden. Die dazu neu gegründete Tochtergesellschaft fokussiere sich insbesondere auf Angebote für Online-Finanzdienstleistungen, unter anderem im Kreditbereich, hiess es.

Damit bestätigten die beiden Unternehmen indirekt einen Bericht des Nachrichtenportals Finews.ch. Demnach will Valora ihr landesweites Kiosknetz für Konsumkreditgeschäfte nutzen.

Die Verbindung von physischer und digitaler Verkaufswelt sehen die Konzernverantwortlichen von Valora schon länger als Chance. Bereits heute bietet Valora unter anderem mit Money Transfer, mit den ok.- Prepaid-Karten oder mit paysafe Finanzprodukte über ihr schweizweites Verkaufsstellen-Netzwerk an.

Mit dem Einstieg ins Geschäft mit Privatkrediten könnte sich Valora ein zusätzliches Standbein aufbauen. Denn das Geschäft an den Zeitungs- und Bücherverkaufsstellen (Press&Books) ist rückläufig. "Der Presseschwund wird weitergehen", prognostizierte Konzernchef Michael Mueller im März anlässlich der Präsentation der Jahreszahlen.

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