Valiant habe Vertrauen gewonnen, sagte Verwaltungsratspräsident Jürg Bucher am Mittwoch laut Redetext vor den Medien. Die Bank konnte im ersten Halbjahr 266,9 Mio. Franken neue Kundengelder verbuchen.

Wegen eines Sondereffekts fällt das Halbjahresergebnis mit 49,32 Mio. Franken tiefer aus als im Vorjahr. Damals spülte der Verkauf einzelner Geschäftsbereiche Geld in die Kasse.

Bereinigt um diesen Sondereffekt fällt das operative Ergebnis allerdings 10,2 Prozent höher aus als im Vorjahr, wie die Bankengruppe am Mittwoch mitteilte. Ebenfalls bereinigt um den Sondereffekt konnte das Unternehmen den Bruttogewinn um 1,2 Prozent auf 68,3 Millionen Franken steigern.

Auch im wichtigen Zinsgeschäft konnte die Valiant Bank den Erfolg um 1,2 Prozent auf 130,6 Mio. Franken und die Zinsmarge um 2 Basispunkte auf 102 Basispunkte steigern. Die Bank erwartet aufgrund der aktuellen Entwicklungen, dass die Margen im zweiten Halbjahr etwas höher sein werden.

Trotz positiver Entwicklung der Kapitalmärkte stellt die Bank eine unveränderte Zurückhaltung der Kunden im Wertschriften- und Anlagegeschäft fest. Der Erfolg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft liegt mit 31,3 Mio. Franken rund 2,5 Mio. Franken tiefer als in der Vorjahresperiode.

Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft liegt mit 6 Millionen Franken ebenfalls leicht unter dem Vorjahreswert von 6,7 Mio. Franken.

Die Bilanzsumme der Bank beträgt weiterhin praktisch unverändert 25,5 Mrd. Franken.

Prioritäre Ziele bleiben für die Bankengruppe weiterhin die Gewinnung neuer Kundengelder, eine Steigerung der Effizienz und die Verbesserung der Ertragslage.