Die Führung in Peking unterstütze weiter den Diebstahl geistigen Eigentums und zwinge US-Firmen, ihr Knowhow an chinesische Unternehmen weiterzugeben. "Dieser Lagebericht zeigt, dass China seine unfairen, untragbaren und wettbewerbsverzerrenden Praktiken nicht grundlegend geändert hat", betonte Lighthizer.

Die USA verhängten bereits Zölle auf chinesische Waren im Volumen von 250 Milliarden Dollar. Die Volksrepublik reagierte mit Strafzöllen auf US-Güter im Wert von 110 Milliarden Dollar. US-Präsident Donald Trump droht damit, sämtliche übrigen China-Importe im Umfang von 267 Milliarden Dollar mit Zöllen zu belegen.

Grosse Erwartungen knüpfen sich an das geplante Treffen Trumps mit Chinas Präsident Xi Jinping Ende des Monats beim G20-Gipfel in Argentinien. Doch zuletzt verschärften sich die Spannungen zwischen den beiden Ländern beim Wirtschaftsgipfel des Asien-Pazifik-Raums (Apec).