Konjunktur

US-Wirtschaft wächst im Sommer langsamer - BIP-Plus von 3,5 Prozent

Die US-Amerikaner zeigen sich ausgabefreudig: Der Konsum legte im dritten Quartal so stark zu wie seit fast vier Jahren nicht mehr. (Symbolbild)

Die US-Amerikaner zeigen sich ausgabefreudig: Der Konsum legte im dritten Quartal so stark zu wie seit fast vier Jahren nicht mehr. (Symbolbild)

Die brummende US-Wirtschaft hat ihr Wachstumstempo im Sommer ein wenig verlangsamt. Zwischen Juli und September stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 3,5 Prozent.

Dies teilte das Handelsministerium am Freitag auf Basis vorläufiger Daten mit. Experten hatten nur einen Zuwachs von 3,3 Prozent erwartet.

Die Amerikaner zeigten sich ausgabefreudig: Der Konsum legte so stark zu wie seit fast vier Jahren nicht mehr. Allerdings wurde das Wachstum durch schwächere Sojabohnen-Exporte gebremst, die inmitten des von US-Präsident Donald Trump ausgelösten Zollkonflikts sanken.

Im Frühjahr war beim BIP noch ein Plus von 4,2 Prozent herausgesprungen. Für eine Abschwächung dürfte im Sommer auch der Hurrikan "Florence" gesorgt haben, der im Süden der USA Überschwemmungen zur Folge hatte. Dort liessen im September die Bauaktivitäten so kräftig nach wie seit knapp drei Jahren nicht mehr.

US-Präsident Donald Trump hat der rund laufenden Konjunktur mit seinem Steuersenkungspaket im Volumen von 1,5 Billionen Dollar zwar einen zusätzlichen Schub verliehen. Allerdings versucht die Notenbank Fed mit höheren Zinsen, einer Überhitzung der Wirtschaft vorzubeugen.

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