Ökonomen hatten mit einer Stagnation gerechnet. Im November waren korrigierten Angaben zufolge noch 4000 neue Arbeitsplätze entstanden. Zunächst war ein Minus von 11'000 ermittelt worden.

Seit Ausbruch der Rezession Ende 2007 fielen rund 7,2 Millionen Jobs in der grössten Volkswirtschaft der Welt weg. 2009 waren es allein 4,2 Millionen. Die Arbeitslosenquote erreichte zeitweise mit 10,2 Prozent den höchsten Stand seit 1983. Sie beträgt jetzt 10,0 Prozent.

Wegen der Jobkrise hatte sich die schwerste Wirtschaftskrise seit 70 Jahren noch verschärft, weil die Konsumenten ihre Ausgaben einschränkten. Die USA hängen stärker als andere Länder vom privaten Konsum ab. Er macht deutlich mehr als zwei Drittel der Wirtschaftsleistung aus.

Die Konjunktur hatte zuletzt wieder Tritt gefasst. Das Bruttoinlandprodukt wuchs im dritten Quartal mit 2,2 Prozent erstmals nach einjähriger Pause wieder - auch dank des staatichen Konjunkturprogramms. Die US-Abwrackprämie "Cash for Clunkers" etwa liess den darbenden Automarkt wieder wachsen.