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US-Pleitebank Lehmann versucht's noch mal

Vor anderthalb Jahren ging das US-Finanzinstitut Lehmann-Brothers Pleite. Schachteln wurden aus dem Gebäude getragen - tausende Angestellte verloren ihren Job. Die US-Pleitebank schliesst das Insolvenzverfahren nun aber ab und gründet sich neu - unter neuem Namen.

Die Pleite gegangene US Lehmann-Bank schliesst das Insolvenzverfahren ab und gründen. sich neu. Insolvenzverwalter Bryan Marsal legte am Montag beim New Yorker Insolvenzgericht einen entsprechenden Plan vor. Dieser beinhalte «eine faire wirtschaftliche Lösung für alle Lehman-Gläubiger», erklärte Marsal.

LAMCO soll der neue Name sein

Es werde versucht, «unnötige, ausgedehnte und teuere Rechtsverfahren» zu vermeiden, die die Rückzahlungen an die Lehman-Gläubiger erschweren könnten.

Der Plan dürfte Streit unter den Gläubigern allerdings nicht verhindern. Schliesslich werden an Lehman Forderungen in Höhe von 875 Milliarden Dollar gestellt. Ein Grossteil davon dürfte bei der Neu-Organisation von Lehman abgeschrieben werden.

Das aus Lehman hervorgehende neue Finanzinstitut soll dem Plan zufolge LAMCO heissen. Es soll sich vor allem auf Geschäftsimmobilien und Wohnungshypotheken spezialisieren. Der Zusammenbruch von Lehman Brothers im September 2008 hatte eine weltweite Finanzkrise ausgelöst. (sda/skh)

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