US-Konjunkturdaten

US-Konsumentenpreise sinken erstmals seit 1955

Einkaufswagen in Weehawken, New Jersey

Einkaufswagen in Weehawken, New Jersey

Erstmals seit 1955 gibt es in den USA aufs Jahr gerechnet keine Inflation mehr. Im März sanken nach Angaben des US-Arbeitsministeriums die Preise im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,4 Prozent.

Das habe es seit 1955 nicht mehr gegeben, berichtete das Ministerium in Washington. Die US-Preise sanken demnach im März auf Monatssicht um 0,1 Prozent. Im Februar waren die Preise um 0,4 Prozent angezogen, im Januar waren es 0,3 Prozent. Zuvor hatte es ein halbes Jahr keine Preissteigerungen gegeben.

Die US-Notenbank hatte schon bekannt gegegeben, dass die Konsumentenpreise wegen der Rezession und sinkender Ölpreise in diesem Frühjahr vermutlich stabil blieben. Vor allem die notleidenden US-Industrien wie die Autobranche locken mit Preisnachlässen und Sonderkonditionen.

Die Kernrate ohne die schwankungsanfälligen Energie- und Lebensmittelpreise erhöhte sich nach Angaben des Arbeitsministeriums im März um 0,2 Prozent. Im Vergleich zum März 2008 stieg die Kernrate um 1,8 Prozent.

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