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US-Börsen steigen - Bernanke und Eigenheime im Fokus

US-Börsen schliessen mit leichtem Plus

US-Börsen schliessen mit leichtem Plus

Die US-Börsen haben mit leichten Gewinnen geschlossen. Dass eine zweite Amtszeit von Notenbankchef Ben Bernanke immer wahrscheinlicher scheint, sorgte für Erleichterung am Markt.

Der führende Republikaner im Senat hat sich zuversichtlich gezeigt, dass Bernanke im Amt bestätigt wird. Die Demokraten streben noch in dieser Woche eine Abstimmung in der Kongresskammer an.

Für einen Dämpfer sorgten dagegen Immobilienmarktdaten: Die Verkäufe bestehender US-Eigenheime sind im Rekordtempo zurückgegangen. Aufs Jahr hochgerechnet sank ihre Zahl im Dezember um knapp 17 Prozent. Positiv bewerteten Analysten aber den Anstieg der Eigenheimpreise. Die Entwicklung zeige, dass der Markt nicht im freien Fall sei, sagten Analysten.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte legte 0,2 Prozent zu auf 10'197 Punkte, nachdem er im Handelsverlauf zwischen 10'171 und 10'256 Punkten gependelt war. Der breiter gefasste S&P-500 gewann 0,5 Prozent auf 1096 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq kletterte 0,3 Prozent auf 2210 Punkte.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,05 Milliarden Aktien den Besitzer. 1755 Werte legten zu, 1289 gaben nach und 116 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,14 Milliarden Aktien 1312 im Plus, 1379 im Minus und 123 unverändert.

An den US-Kreditmärkten fielen die zehnjährigen Staatsanleihen um 05/32 auf 97-29/32. Sie rentierten mit 3,630 Prozent. Die 30-jährigen Bonds verloren 06/32 auf 97-05/32 und hatten eine Rendite von 4,550 Prozent.

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