Für schlechte Stimmung sorgte auch die Nachricht, dass die Federal Reserve, die EZB und andere wichtige Notenbanken einen Teil ihrer Hilfen für das Finanzsystem zurückfahren: Die Zentralbanken kündigten an, wegen der verbesserten Lage an den Geldmärkten bald ihre gegenseitige Devisenunterstützung zu entflechten.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte büsste 0,4 Prozent ein und schloss bei 9707 Punkten, nachdem er im Handelsverlauf zwischen 9666 und 9805 Zählern gependelt war. Der breiter gefasste S&P-500-Index verlor knapp ein Prozent auf 1050 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel um 1,1 Prozent auf 2107 Punkte.

Im August wurden mit 5,10 Millionen im Jahresvergleich 2,7 Prozent weniger bestehende Eigenheime verkauft. Analysten hatten nach vier Folgemonaten mit Anstiegen mit einem weiteren Anwachsen gerechnet. Die unerwartet schlechten Daten drückten die Aktien des Baukonzerns Lennar Corp 4,5 Prozent ins Minus. Die Papiere des Rivalen KB Home fielen 1,5 Prozent.

Zu den Verlierern gehörten auch die Titel von Electronic Arts Microsoft wies Gerüchte über eine geplante Übernahme des weltgrössten Computerspieleherstellers zurück und schickte das Papier damit auf Talfahrt. Die Aktie verlor 2,7 Prozent, nachdem sie am Vortag infolge der Kaufgerüchte mehr als acht Prozent zugelegt hatte. Das Microsoft-Papier legte hingegen 0,9 Prozent zu.