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US-Börsen schliessen im Plus

Tafel an der New York Stock Exchange

Tafel an der New York Stock Exchange

Überraschend gut ausgefallene Konjunkturdaten sowie ein Absatzplus beim US-Autohersteller Ford haben die Wall Street beflügelt. Der S&P 500 kletterte über die psychologisch wichtige Marke von 1000 Punkten.

Auch positiv aufgenommene Geschäftsergebnisse europäischer Banken stützten die New Yorker Aktienmärkte, weil sie Hoffnungen auf ein Ende der schweren Wirtschaftskrise schürten. Der steigende Rohölpreis liess die Anleger bei Energiekonzernen zugreifen.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte pendelte im Verlauf zwischen einem Hoch von 9298 und einem Tief von 9173 Punkten. Er verliess den Handel 1,25 Prozent höher bei 9286 Zählern.

Der breiter gefasste S&P-500-Index stieg um 1,5 Prozent auf 1002 Stellen. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann ebenfalls 1,5 Prozent und schloss bei 2008 Zählern.

Ford-Papiere gewannen mehr als vier Prozent, nachdem der Detroiter Autokonzern ein Absatzplus im Juli von 2,3 Prozent gemeldet hatte.

Massive öffentliche Investitionen sorgten bereits für Schwung in der US-Bauwirtschaft. Die Ausgaben dort waren im Juni im Vergleich zum Vormonat überraschend um 0,3 Prozent gestiegen.

Für gute Stimmung an der Wall Street sorgte auch die Industrie, wo der Abschwung im Juli überraschend stark an Tempo verloren hat. Ein Hoffnungsschimmer in der gebeutelten Bankenbranche waren die britischen Geldhäuser Barclays und HSBC, die mit ihren Bilanzen der ersten Jahreshälfte die Erwartungen leicht übertrafen. Bank of America gewann daraufhin 3,6 Prozent und Citigroup 0,3 Prozent.

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