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US-Börsen nach Bernanke-Rede uneinheitlich

Wall Street schliesst uneinheitlich (Archiv)

Wall Street schliesst uneinheitlich (Archiv)

Die US-Börsen haben nach einer Rede von Fed-Chef Ben Bernanke uneinheitlich geschlossen. Nach den Worten des Notenbank-Chefs könnte die Inflation in den USA gedämpft bleiben, die Arbeitslosigkeit aber auf hohem Niveau verharren.

Keine Anzeichen gab es dafür, dass die Fed nach den überraschend guten Arbeitsmarktdaten vom Freitag ihre Politik des billigen Geldes schneller als erwartet beenden könnte. Bernanke stellte vielmehr eine längere Phase niedriger Zinsen in Aussicht. Der US-Dollar gab nach.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss nahezu unverändert bei 10'390 Punkten, nachdem er im Verlauf zwischen 10'360 und 10'443 Zählern gependelt war. Der breiter gefasste S&P-500-Index verlor 0,3 Prozent auf 1103 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel 0,2 Prozent auf 2189 Punkte.

Zu den Verlierern zählten Finanzwerte. Die Aktie der Bank of America fiel 2,4 Prozent, das Papier von JPMorgan Chase um 1,2 Prozent.

Einem Bericht der "Financial Times" zufolge will die staatlich gestützte Citigroup beim Finanzministerium erreichen, dass sie 20 Milliarden Dollar an Regierungshilfen bis Mitte des Monats zurückzahlen kann. Citigroup-Aktien büssten 2,2 Prozent ein.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,06 Milliarden Aktien den Besitzer. 1656 Werte legten zu, 1364 gaben nach und 110 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,88 Milliarden Aktien 1350 im Plus, 1321 im Minus und 139 unverändert.

An den US-Kreditmärkten stiegen die zehnjährigen Staatsanleihen um 14/32 auf 99-17/32. Sie rentierten mit 3,431 Prozent. Die 30-jährigen Bonds kletterten 05/32 auf 99-22/32 und hatten eine Rendite von 4,393 Prozent.

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