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US-Börsen hin- und hergerissen zwischen Apple und Banken

Händler an der Wall Street

Händler an der Wall Street

Die US-Börsen sind zur Wochenmitte uneinheitlich aus dem Handel gegangen. Während solide Quartalszahlen des iPhone-Herstellers Apple den Technologie-Index Nasdaq anschoben, ächzten Dow und S&P unter dem Milliardenverlust bei der Investmentbank Morgan Stanley.

Auch die schwarzen Zahlen bei der Kaffeehauskette Starbucks konnten nicht genug Rückenwind geben. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss erstmals seit sieben Tagen im Minus und verlor 0,4 Prozent auf 8881 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 büsste 0,05 Prozent auf 954 Zähler ein.

Der Index der Technologiebörse Nasdaq kletterte dagegen um 0,5 Prozent auf 1926 Punkte und beendete damit den elften Handelstag in Folge mit Gewinnen - seine längste Serie seit September 1996.

Der Technologiekonzern Apple steigerte dank starker Verkaufszahlen beim iPhone und Mac-Computern im dritten Quartal seinen Gewinn um 13 Prozent und übertraf damit deutlich die Erwartungen der Analysten. Apple-Papiere legten daraufhin um 3,5 Prozent zu. Im Schlepptau vom Apple verzeichneten viele weitere Branchenwerte Zugewinne.

Zu einem Höhenflug setzte die Starbucks-Aktie an. Die Anleger honorierten die Rückkehr in die Gewinnzone. Die Papiere kletterten um mehr als 18 Prozent. Beide Unternehmen gelten als Indikator für das Kaufverhalten der Konsumenten.

Die Aktie von Morgan Stanley erlebte eine Berg- und Talfahrt und verabschiedete sich mit einem Minus von 0,1 Prozent. Wells Fargo notierten 3,6 Prozent tiefer.

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