Metallindustrie

US-Alukonzern Alcoa verbucht dritten Quartalsverlust in Folge

US-Konzern Alcoa hat geringe Verluste

US-Konzern Alcoa hat geringe Verluste

Der weltgrösste Aluminiumkonzern Alcoa hat angesichts einer schwachen Nachfrage und niedriger Metallpreise den dritten Quartalsverlust in Folge erlitten. Dieser fiel allerdings geringer aus als erwartet.

Unter dem Strich wies Alcoa nach US-Börsenschluss für das zweite Geschäftsquartal 2009 ein Minus von 454 Mio. Dollar oder 47 Cent je Aktie aus. Nachbörslich legte die Aktie kräftig zu. Vor einem Jahr betrug das Ergebnis noch 546 Mio. Dollar.

Der Verlust im fortlaufenden Geschäft betrug den Angaben nach 32 Cent je Anteilschein. Ohne Restrukturierungskosten belief sich das Minus auf 26 Cent je Aktie. Analysten hatten auf dieser Basis einen Verlust von 38 Cent erwartet.

Den Umsatz für das zweite Quartal bezifferte Alcoa mit 4,2 Mrd. Dollar nach 7,2 Mrd. Dollar im Vorjahreszeitraum. Er fiel dennoch höher aus als erwartet.

Anleger werteten die Ergebnisse Alcoas als weiteres Signal einer Erholung der Weltwirtschaft. Sie hoffen nun auf ebenfalls positive Überraschungen bei der Flut der US-Unternehmenszahlen in den nächsten Wochen.

Alcoa machte zuletzt besonders die Krise der Autobranche und die deutlich gefallenen Alupreise zu schaffen. Der Konzern strich Zehntausende von Stellen, verkaufte Sparten und drosselte wie die Wettbewerber die Produktion massiv.

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