Sportartikel

Umsatz von Adidas um 2,5 Prozent gesunken

Adidas macht weniger Umsatz

Adidas macht weniger Umsatz

Europas grösster Sportartikelhersteller Adidas hat im zweiten Quartal weiter unter der Krise gelitten und deutlich weniger verdient. Der Umsatz sank um 2,5 Prozent 2,46 Mrd. Euro, teilte der Branchenzweite nach US-Marktführer Nike in Herzogenaurach mit.

Unter dem Strich blieb dem Konzern ein Gewinn von neun Mio. Euro nach einem Gewinn von 116 Mio. Euro im Jahr zuvor. Das Betriebsergebnis sei um 66 Prozent auf 72 Mio. Euro gefallen. 2009 rechnet Adidas weiter mit einem währungsbereinigten Umsatzminus im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich und einem rückläufigen Gewinn.

Im zweiten Halbjahr 2009 rechnet Adidas mit einer deutlichen Besserung beim Gewinn, allerdings nicht oberhalb der Werte des Vorjahres. "Ich bin zuversichtlich, dass wir die Talsohle in unseren Finanzergebnissen dieses Jahr durchschritten haben", sagte Vorstandschef Herbert Hainer.

Fortschritte bei der krisengeplagten US-Tochter Reebok, die schon vor der Rezession mit Problemen kämpfte, lassen weiter auf sich warten. Der Reebok-Umsatz fiel im Zeitraum April bis Juni ohne Währungseffekte um neun Prozent auf 449 Mio. Euro, der Betriebsverlust summierte sich auf 51 Mio. Euro.

Reebok-Produkte sollten teurer und margenstärker werden, so der Plan des Adidas-Managements. Der Fokus wird stärker auf Frauen und Fitness gelegt. Trotzdem wird nun damit gerechnet, dass die Erlöse im Gesamtjahr währungsbereinigt zurückgehen und nicht mindestens stabil bleiben, wie zuletzt prognostiziert.

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