Baugewerbe

Umsatz steigt im Baugewerbe im zweiten Quartal um 7,8 Prozent

Steigender Umsatz im Baugewerbe

Steigender Umsatz im Baugewerbe

Das Baugewerbe trotzt der Krise weiter: Im zweiten Quartal stieg der Umsatz des Bauhauptgewerbes um 7,8 Prozent auf 4,9 Mrd. Fr. gegenüber dem Vorjahr. Die Branche profitierte vor allem von einer Zunahme an Grossprojekten im Tiefbau.

Dort betrug das Wachstum im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal 28,4 Prozent, wie der Quartalsstatistik des Schweizerischen Baumeisterverbandes (SBV) zu entnehmen ist. Der Wachstumstrend dürfte sich fortsetzen: Der Arbeitsvorrat belief sich Ende Juni auf 11,9 Mrd. Fr. (+9 Prozent).

Als Grund für das beachtliche Wachstum gegenüber dem Vorjahr sieht der SBV vor allem den harten Winter, der die Bautätigkeit im ersten Quartal fast zum Erliegen gebracht habe. Deshalb sei es nun im zweiten Quartal zu einem Nachholeffekt gekommen.

Eine negative Auswirkung der Wirtschaftskrise stellt der SBV dagegen bei der Bautätigkeit von Privaten fest. So sank der Umsatz im privaten Hochbau um 7,1 Prozent. Davon seien vor allem kleinere und mittlere Bauunternehmen betroffen.

Besonders stark betroffen war der Wohnungsbau, bei dem der Umsatz um 9,1 Prozent zurückging. Eine Verbesserung der Lage sei nicht zu erwarten, heisst es weiter. Der Auftragseingang ging nämlich in der gleichen Grössenordnung zurück. Den Rückgang wertet der SBV aber als Normalisierung, da in den letzten Jahren ein starker Anstieg zu verzeichnen war.

Die konjunkturellen Massnahmen leisteten mit einem Arbeitsvolumen von rund 500 Mio. Fr. nur einen geringen Beitrag zum Umsatz. Zum Vergleich: Im letzten Jahr baute das Gewerbe für fast 18 Mrd. Franken.

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