Schweizer Börsenjahr 2009

Umsätze an der Schweizer Börse 2009 um 41,5 Prozent eingebrochen

Auch an der Börse sieht es weihnachtlich aus

Auch an der Börse sieht es weihnachtlich aus

Die Schweizer Börse hat am letzten Handelstag des Börsenjahres 2009 mit Verlusten geschlossen. Insgesamt ist das Jahr für den Leitindex SMI aber erfreulich verlaufen. Nach einem massiven Kurseinbruch im ersten Quartal folgte eine kräftige Erholung.

Zwar brachen die Umsätze an der Schweizer Börse SIX gegenüber dem Vorjahr um 41,5 Prozent auf 1,13 Billionen Franken ein. Beim Vorjahresvergleich ist allerdings zu berücksichtigen, dass 2008 das drittbeste Jahr in der Geschichte der Schweizer Börse SIX war. Die besten Jahre für die Börse waren 2006 und 2007.

Die Anzahl der Abschlüsse ging 2009 weniger stark zurück als die Umsätze: Das Minus betrug 23,0 Prozent auf rund 34,8 Millionen.

Am besten entwickelten sich im zu Ende gehenden Jahr die kotierten Indexfonds (ETF). Die Umsätze nahmen um 27,7 Prozent auf 50,4 Milliarden Fr. zu, und die Zahl der Abschlüsse kletterte um 59,4 Prozent auf rund 463'000.

Am heutigen Handelstag verlor der SMI nochmals 0,95% und schloss bei 6545,91 Punkten. Der Swiss Leader Index (SLI) sank um 0,83% auf 1003,34 Punkte und der breite Gesamtmarkt (SPI) gab um 0,85% auf 5626,27 Stellen nach.

Unter den Blue Chips gingen die Valoren von Nobel Biocare (-2,0%) mit den deutlichsten Verlusten aus dem Handel. Aber auch die Bankentitel fanden sich am Schluss der Tabelle. Credit Suisse büssten 1,9% ein, UBS 1,7% und Julius Bär 1,4%. Die meisten Assekuranzen hielten sich überdurchschnittlich.

Unter den SMI-Schwergewichten gehörten Roche (-1,2%) und Nestlé (-1,1%) zu den klaren Verlierern. Novartis (-0,7%) kamen etwas besser weg, wurden aber ebenfalls verkauft. Richemont (-0,6%) und Swatch (-0,2%) lagen am letzten Handelstag auf dem Angebotstisch.

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