Luxusgüter

Uhren und Schmuck von Richemont sind gefragt

Beim Luxusgüterkonzern Richemont klingeln die Kassen

Beim Luxusgüterkonzern Richemont klingeln die Kassen

Der Luxusgüterhersteller Richemont hat im vergangenen Geschäftsjahr 2013/14 etwas mehr umgesetzt und verdient. Dazu beigetragen haben die Verkäufe von Schmuck und Uhren. Zu schaffen machten dem Unternehmen aber die Schwäche von japanischem Yen und dem Dollar.

Der Umsatz stieg um 5 Prozent auf 10,649 Mrd. Euro. Zu konstanten Wechselkursen wäre Richemont um 10 Prozent gewachsen, teilte das Genfer Unternehmen am Donnerstag in einem Communiqué mit. Der operative Gewinn stagnierte auf 2,419 Mrd. Euro. Unter dem Strich verdiente Richemont 2,067 Mrd. Euro. Das sind 3 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Mit den Zahlen hat der Konzern die Erwartungen der Finanzgemeinde beim Umsatz leicht übertroffen und beim Gewinn erreicht. Analysten hatten gemäss der Nachrichtenagentur AWP im Durchschnitt mit einem Umsatz von 10,529 Mrd. Euro, einem operativen Gewinn von 2,424 Mrd. Euro und einem Reingewinn von 2,064 Mrd. Euro gerechnet.

Guter Absatz bei Uhren und Schmuck

Stark seien die Verkäufe von Schmuck und teuren Uhren gelaufen, hiess es. Auf der anderen Seite habe der Absatz bei gewissen Mode-"Maisons" und dem Schreibwarenspezialisten Montblanc geschwächelt.

Richemont ist daran, das margenschwache Accessoire-Geschäft der Marke Dunhill, jenes der Ledermarke Lancel und die Aktivitäten des Schreibwarenspezialisten Montblanc zu restrukturieren. Die Gruppe investiert in den Aufbau markeneigener Boutiquen und in das Produktportfolio der drei angeschlagenen "Maisons".

Richemont gab zudem bekannt, dass Johann Rupert sein einjähriges Sabbatjahr im September wie geplant beenden werde. Er werde dann zurückkehren und auf der Generalversammlung vom 17. September als Verwaltungsratspräsident kandidieren.

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