Banken

Übernahme der Spar- und Leihkasse Steffisburg sowie weiterer Bank

Kurt Streit (Archiv)

Kurt Streit (Archiv)

Die Valiant-Bankengruppe setzt ihren Expansionskurs fort. Sie will die Caisse d'épargne de Siviriez sowie die Spar- und Leihkasse Steffisburg rückwirkend auf den 1. Juli 2009 übernehmen. Letztere soll als Tochter der Valiant Holding geführt werden.

Valiant sei interessiert daran, kleine, gesunde Banken zu integrieren, sagte Kurt Streit, Verwaltungsratspräsident der Valiant, an einer Telefonkonferenz. Die neusten Übernahmen tragen mit rund 650 Mio. Franken zur Bilanzsumme der Valiant bei. Diese wies per 30. Juni eine Bilanzsumme von 22,1 Mrd. Franken aus.

Den Aktionären der Spar- und Leihkasse Steffisburg würden 23 Valiant Aktien für 1 Aktie der Spar- und Leihkasse angeboten, teilte Valiant mit. Die Bank, an der Valiant bereits knapp 20 Prozent der Aktien hält, werde ihren Sitz wie bisher in Steffisburg unter ihrem Namen beibehalten.

Im August 2007 waren die beiden Banken eine strategische Kooperation eingegangen, mit dem Ziel die Marktchancen gemeinsam besser zu nutzen und Synergien zu erzielen.

Mit dem Zusammenschluss erhofft sich die Spar- und Leihkasse eine Stärkung und eine Erweiterung ihres Dienstleistungsangebots und eine bessere Ausschöpfung des Marktpotenzials. Umgekehrt bedeute die Partnerschaft für Valiant ein Ausbau ihrer Präsenz am Tor zum Berner Oberland und in den angrenzenden Gebieten.

Wachsen will Valiant auch in der Westschweiz. So fusioniert die Caisse d'épargne de Siviriez rückwirkend auf den 1. Juli 2009 mit der Banque Romande Valiant.

Die Generalversammlungen der drei Banken müssen die Zusammenschlüsse im Herbst noch absegnen. Die Finanzierung der Übernahmen erfolgt über eine Kapitalerhöhung im Umfang von rund 350'000 Aktien im Gesamtwert von rund 70 Mio. Franken.

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