Neu werden seit 2017 auch 14 Jugendherbergen in der Statistik mitgezählt, deren Merkmale den Kriterien für Hotels und ähnliche Unterkünfte weitgehend entsprechen.

Im Vorjahresvergleich wurden die Daten von 2016 um diese Betriebe ergänzt. Ohne diese Ergänzung für die bessere Vergleichbarkeit wären die Übernachtungen um 4,8 Prozent gewachsen.

Für das Übernachtungsplus sorgten insbesondere Gäste aus dem Ausland, wie die am Dienstag veröffentlichten Daten des Bundesamts für Statistik (BFS) zeigen. Deren Logiernächte stiegen um 4,8 Prozent auf 18,13 Millionen.

Dazu dürfte auch die entspannte Währungssituation beigetragen haben. Durch den schwächeren Franken haben sich die Ferien in der Schweiz für Ausländer wieder vergünstigt. Aber auch die Logiernächte von Schweizern legten zu: um 1,8 Prozent auf 15,38 Millionen.