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UBS steigert Reingewinn auf 3,6 Milliarden Franken

Die UBS hat 2014 vor Steuern einen Gewinn von 2,595 Mrd. Fr. erzielt. Das sind 677 Millionen oder 20,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Demgegenüber profitierte die Bank von Steuergutschriften von 1,158 Mrd. Fr. nach 110 Millionen im Vorjahr.

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Logo der UBS in Zürich (Archiv)

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Keystone

Operativ verdiente die UBS insbesondere im Vermögensverwaltungsgeschäft gut. Dagegen stand das Investmentbanking unter Druck. Für die Investment Bank weist die UBS einen bereinigten Vorsteuergewinn von 0,3 Mrd. Franken aus.

Der Unternehmensbereich habe sich mit branchenweiten juristischen und regulatorischen Angelegenheiten auseinandersetzen und mit begrenzten Ressourcen wirtschaften müssen, erklärte die Grossbank, die im November wegen Devisenmarktmanipulationen in Strafzahlungen von 774 Mio. Fr. eingewilligt hat.

Im Geschäft mit reichen Privatkunden (Wealth Management) stieg der Vorsteuergewinn 2014 um 4 Prozent auf 2,5 Mrd. Franken. Das sei das beste Ergebnis seit 2008, hiess es. Die Nettoneugelder erreichten 34,4 Mrd. Franken, was laut den Angaben auf den grössten Zuwachs in der Region Asien-Pazifik seit 2007 zurückzuführen war.

In der US-Vermögensverwaltung (Wealth Management Americas) betrug der Vorsteuergewinn rekordhohe gut 1,0 Mrd. Dollar. Die Nettoneugelder beliefen sich auf 10,0 Mrd. Dollar.

Das Schweizer Geschäft mit Privat-, Firmen- und institutionellen Kunden (Retail & Corporate) steigerte den Vorsteuergewinn um 4 Prozent auf 1,6 Mrd. Franken. Und in der Vermögensverwaltungssparte Global Asset Management erzielte die UBS einen Vorsteuergewinn von 0,5 Mrd. Franken. Die Nettoneugelder (ohne Geldmarktfonds) beliefen sich hier auf 22,6 Mrd. Franken.

Mehr Vermögen

Konzernweit nahmen die verwalteten Vermögen von 2,39 Mrd. auf 2,734 Mrd. Fr. zu. Das Verhältnis von Geschäftsaufwand zu Geschäftsertrag verschlechterte sich hingegen von 88,0 auf 90,5 Prozent. Dabei ist die Zahl der Vollzeitstellen um 50 auf 60'155 leicht gesunken.

Bei ihrer Widerstandskraft weist die UBS Verbesserungen aus: Die harte Kernkapitalquote (CET1) stieg unter Annahme einer vollständigen Umsetzung von 12,8 auf 13,4 Prozent. Die Leverage Ratio, also das Verhältnis der Bilanzsumme zum Eigenkapital, stieg innert Jahresfrist von 3,4 auf 4,1 Prozent. Zum Ende des dritten Quartals hatte sie aber 4,2 Prozent betragen.

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