Neu gehen sie in 2019 von einem Wachstum des Schweizer Bruttoinlandprodukts (BIP) von 0,7 Prozent statt wie bisher von 1,3 Prozent aus.

Und für das nächste Jahr reduzieren die UBS-Experten ihre Wachstumsprognose auf 0,9 Prozent von 1,6 Prozent. Die Schweizer Wirtschaft habe laut den revidierten Zahlen ab Mitte 2018 deutlich an Schwung verloren, stellen diese am Freitag im "CIO-Report" fest.

Und der Blick nach vorne mache Sorgen. Denn in den nächsten Quartalen sei kaum mit einer wirtschaftlichen Erholung zu rechnen. Als Grund dafür nannte die UBS allen voran den Handelsdisput zwischen den USA und China. Dieser werde vor allem zur Jahreswende das globale Wachstum empfindlich bremsen. Dazu geselle sich die ungelöste Brexit-Frage.

Hinzu komme der erstarkte Schweizer Franken, der die Exporte weiter belasten werde. Die Schweizer Wirtschaft werde erst dann von neuen Impulsen profitieren, wenn die Weltwirtschaft zu einem robusten Wachstum zurückfinde. Damit ist aber laut der Grossbank nicht vor Mitte 2020 zu rechnen.

Die Schweiz werde aber nicht in eine Rezession hineinschlittern, denkt die UBS. Sie werde sich aber - wie die globale Wirtschaft - in den nächsten Quartalen am Rande einer solchen bewegen.