Konjunktur

UBS: Nationalbank strafft Geldpolitik im September

Der starke Franken schwächt die Exportindustrie

Der starke Franken schwächt die Exportindustrie

UBS-Ökonomen erwarten, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) im September die Geldpolitik strafft, um eine Inflation zu vermeiden und um den Immobilienmarkt zu beruhigen.

Die Stärke der Schweizer Wirtschaft stelle die SNB vor ein Dilemma, heisst es im jüngsten Bericht der Forschungsstelle der UBS-Vermögensverwaltungssparte (Wealth Management).

Für ein nachhaltiges Wachstum benötigten die Binnenwirtschaft und der Immobilienmarkt höhere Zinsen und die Exporteure einen schwächeren Franken. "Die beiden Ansprüche sind unvereinbar," schreiben die UBS-Ökonomen.

Die UBS-Ökonomen rechnen weiterhin mit einem Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) von 2,5 Prozent im laufenden Jahr und 2,1 Prozent im 2011.

Im Zuge des wirtschaftlichen Wachstums entwickle sich auch der Arbeitsmarkt sehr erfreulich: Die Arbeitslosenrate betrage 3,9 Prozent im 2010 und 3,4 Prozent im nächsten Jahr. Die Inflationsrate werde im 2010 1,0 Prozent erreichen und im 2011 auf 1,5 Prozent ansteigen.

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