Wirtschaft

UBS erzielt im ersten Quartal deutlich mehr Gewinn

Die UBS kann im 1. Quartal 2020 einen deutlich höheren Reingewinn vorweisen.

Die UBS kann im 1. Quartal 2020 einen deutlich höheren Reingewinn vorweisen.

Die Schweizer Grossbank verdiente im ersten Quartal 2020 unter dem Strich deutlich mehr als im Vorjahr. Auch die globale Vermögensverwaltungseinheit konnte ihr Vorjahresergebnis stark verbessern.

(dpo) In der Periode von Januar bis März verdiente die UBS unter dem Strich 1,6 Milliarden US-Dollar, was einem Plus von 40 Prozent entspricht, wie die Grossbank am Dienstag bekannt gab. Der Vorsteuergewinn stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 30 Prozent auf 2 Milliarden US-Dollar, während das Aufwand-Ertrags- Verhältnis des Konzerns sich um 6,1 Prozentpunkte auf 72,3 Prozent verbesserte. Die Erträge der UBS haben sich um 882 Millionen auf 7,9 Milliarden verbessert, was einem Plus von 13 Prozent entsprich.

In der globalen Vermögensverwaltungseinheit (Global Wealth Management GWM) verbuchte die Schweizer Grossbank einen Vorsteuergewinn von 1,2 Milliarden. Laut Mitteilung ist dieser Anstieg um 41 Prozent auf einen hervorragenden Geschäftsertrag zurückzuführen, der von einer hohen Kundenaktivität und Fortschritten bei strategischen Initiativen getragen worden sei.

Die Nettoneugeldzuflüsse in der Division GWM beliefen sich im ersten Quartal auf 12 Milliarden. Bei den verwalteten Vermögen musste die Einheit hingegen einen Rückgang von 11 Prozent auf 2,3 Milliarden hinnehmen. Die insgesamt von der Bank betreuten Vermögen nahmen um 2,5 Prozent auf 3'236 Milliarden ab.

Kundenaktivität wird wegen Corona abnehmen

Sergio Ermotti, der noch bis im Herbst als CEO von UBS amtet, kommentiert die Zahlen des ersten Quartals in der Mitteilung wie folgt: «Wir gehen diese unruhigen Zeiten aus einer Position der Stärke heraus an, weil wir in den letzten Jahren unsere Strategie diszipliniert umgesetzt, unsere Risiken bewirtschaftet und laufend in Technologie investiert haben».

Wie sich die wirtschaftliche Situation im Hinblick auf die Coronakrise entwickeln wird, sei nach wie vor völlig offen, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Grossbank schätzt, dass die gesunkenen Vermögenspreise den Ertrag aus wiederkehrenden Gebühren beeinträchtigen wird, die niedrigeren Zinsen den Nettozinsertrag belasten und die Kundenaktivität voraussichtlich abnehmen wird.

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