Die Firma aus San Francisco hatte zuvor bereits eine Partnerschaft mit dem Robotik-Labor der Universität Carnegie Mellon in Pittsburgh bekanntgegeben, einem Vorreiter bei selbstfahrenden Fahrzeugen. Sie führte dazu, dass auf einen Schlag rund 40 Forscher einen Job bei Uber annahmen.

Roboter-Fahrzeuge sind auf hochpräzise Karten angewiesen. Uber braucht zudem Karten zur Abrechnung der Fahrten über Smartphones. Dem Fahrdienst-Vermittler wurde auch Interesse am Kartendienst Here von Nokia nachgesagt, der am Ende an die deutschen Autobauer Daimler, Audi und BMW ging. Uber sicherte sich stattdessen grosse Teile des Karten-Geschäfts von Microsoft samt Kameras, Patenten und Rechenzentrum. Zudem wurde ein ehemaliger Chef der Google-Kartendienste engagiert.

Bei der jüngsten Finanzierungsrunde Anfang August hatte Uber nach Informationen des Finanzdienstes Bloomberg rund eine Milliarde Dollar eingenommen. Allein Microsoft soll 100 Millionen Dollar beigesteuert haben.

Die internationale Expansion von Uber verschlingt viel Geld. Das Start-up ist inzwischen in rund 300 Städten in über 50 Ländern aktiv. Zugleich sorgten Konflikte mit der Taxi-Branche und Behörden - unter anderem auch in der Schweiz - dafür, dass der Service vielerorts eingeschränkt oder blockiert ist.