Tourismus

Tui steckt heissen Sommer weg - Kreuzfahrten treiben Gewinn

Eine Reiseberaterin mit einer Kundin in einem TUI-Geschäft in der Schweiz (Archivbild).

Eine Reiseberaterin mit einer Kundin in einem TUI-Geschäft in der Schweiz (Archivbild).

Dank guter Geschäfte mit eigenen Hotels und Kreuzfahrten hat der weltgrösste Reisekonzern Tui den heissen Sommer in Mitteleuropa und Grossbritannien verkraftet.

Obwohl das klassische Pauschalreise-Geschäft wegen der hohen Temperaturen in der Heimat vieler Urlauber weniger abwarf, verdiente das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr bis Ende September unter dem Strich 733 Millionen Euro - fast 14 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Der Umsatz legte um fünf Prozent auf 19,5 Milliarden Euro zu. Die Aktionäre sollen mit einer von 65 auf 72 Cent erhöhten Dividende an dem Erfolg teilhaben.

Viele Menschen in Mitteleuropa und Grossbritannien hatten die Sommermonate angesichts des sehr warmen Wetters zu Hause verbracht. Andere buchten ihre Auslandsreisen erst auf den letzten Drücker. Der dadurch beförderte Preiskampf im Last-Minute-Geschäft drückte bei Reiseveranstaltern auf den Gewinn.

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