Im ersten Quartal war Chinas Wirtschaft noch unerwartet robust mit 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gewachsen. So ergibt sich ein Wachstum von 6,3 Prozent für die erste Jahreshälfte. Doch ist der Abwärtsdruck stark, da der Aussenhandel seit Jahresanfang um zwei Prozent und im Juni sogar um vier Prozent abgenommen hat.

Die Regierung in Peking versucht, das Wirtschaftswachstum durch Steuersenkungen, eine lockere Geldpolitik und andere Massnahmen anzukurbeln. Trotz des Rückgangs im zweiten Quartal liegt das Wachstum auch noch weiter im Rahmen der Vorgabe der Regierung von 6,0 bis 6,5 Prozent für dieses Jahr.