"Wir werden gemeinsam grosse Fortschritte machen", zeigte sich Trump zuversichtlich. Das Weisse Haus stellte anschliessend allerdings klar, konkretes Handeln von China zu erwarten.

Zwar seien Xis Ankündigungen "ermutigend", die USA wollten aber "konkrete Schritte und konkrete Taten" sehen, sagte Regierungssprecherin Sarah Sanders. "Wir wollen mehr als nur die Rhetorik sehen", forderte sie. Bis dies geschehe, blieben die USA bei ihren angekündigten Strafzöllen.

Zuletzt hatte sich der Handelsstreit zwischen den USA und China immer weiter verschärft. Die beiden grössten Volkswirtschaften der Welt überzogen sich gegenseitig mit der Ankündigung von umfangreichen Strafzöllen.

Am Dienstag dann kündigte Xi eine "neue Phase der Öffnung" seine Landes an. Konkret nannte er unter anderem Massnahmen zur Reduzierung von Zöllen auf Autos und zum Schutz geistigen Eigentums. Damit sprach er indirekt Hauptforderungen der USA an.

China hat in der Vergangenheit bereits öfter derartige Zusagen gemacht, blieb entsprechende Taten aber weitgehend schuldig. Die USA kritisierten China wiederholt dafür, seine Zusagen nicht einzuhalten.