Handelsstreit

Trump legt im Handelsstreit noch einen drauf – und China reagiert sofort

Der Handelsstreit zwischen den USA und China schaukelt sich immer weiter hoch.: Im Bild Chinas Staatschef Xi Jinping (links) und US-Präsident Donald Trump. (Archivbild)

Der Handelsstreit zwischen den USA und China schaukelt sich immer weiter hoch.: Im Bild Chinas Staatschef Xi Jinping (links) und US-Präsident Donald Trump. (Archivbild)

Auf die Androhung weiterer Strafzölle durch US-Präsident Donald Trump hat die chinesische Regierung mit einer Kampfansage reagiert.

Wenn die USA trotz der chinesischen und internationalen Kritik bei ihrem "Handelsprotektionismus" blieben, sei "China bereit, um jeden Preis bis zum Ende zu gehen", erklärte das chinesische Handelsministerium am Freitag in Peking.

China wolle keinen Handelskrieg, fürchte sich aber auch nicht davor. Die Schuld an dem aktuellen Handelsstreit gab die Regierung in Peking den USA. Man werde das weitere Vorgehen der dortigen Regierung aufmerksam verfolgen.

Zuvor hatte Trump mitgeteilt, er lasse weitere Strafzölle in Milliardenumfang prüfen. Er habe Handelsbeauftragte damit beauftragt, weitere Zölle im Volumen von 100 Milliarden Dollar zu erwägen, erklärte Trump am Donnerstag.

Dies geschehe im "Licht von Chinas unfairer Vergeltung" gegen die vorangegangen US-Zollentscheidungen. Der Handelsbeauftragte Robert Lighthizer habe festgestellt, dass China wiederholt Praktiken angewandt habe, um geistiges Eigentum der USA auf unfaire Art und Weise zu erhalten.

Der Handelsstreit zwischen den USA und China schaukelt sich immer weiter hoch. Vor wenigen Tagen hatten die USA Importzölle von 25 Prozent auf 1300 chinesische Güter im Gesamtwert von 50 Milliarden Dollar auf den Weg gebracht. Damit soll unter anderem die Technologiebranche getroffen werden.

Die Regierung in Peking hatte umgehend mit Zollplänen für 106 US-Waren in ähnlicher Grössenordnung gekontert - etwa für Sojabohnen, Autos, Chemieprodukte und Flugzeuge.

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