Wintersport

Trotz Coronakrise: Die Skigebiete wollen auch diesen Winter gefüllte Gondeln

Der Verband Seilbahnen Schweiz will diesen Winter trotz Coronapandemie keine Platzeinschränkungen in den Gondeln. (Symbolbild)

Der Verband Seilbahnen Schweiz will diesen Winter trotz Coronapandemie keine Platzeinschränkungen in den Gondeln. (Symbolbild)

Nach dem Sommer kommt die Skisaison. Dabei wollen die Bergbahnen in der Schweiz mit einem Schutzkonzept für ein sicheres Skierlebnis sorgen. Eine gute Wintersaison sei wirtschaftlich wichtig, argumentieren sie.

(mg) «Eine Beschränkung der Beförderungskapazität der Seilbahnen ist deshalb kein Thema, zumal es auch im öV keine Platzlimitierung gibt», sagt Ständerat Hans Wicki in seiner Funktion als Präsident von Seilbahnen Schweiz (SBS). Laut einer Mitteilung vom Donnerstag hat der SBS an einer Fachtagung sein Schutzkonzept präsentiert. «Aus heutiger Sicht wird die Wintersaison stattfinden», wird der Nidwaldner Freisinnige zitiert. «Wir müssen mit dem Virus leben lernen – und wir schaffen das!»

Das Schutzkonzept orientiere sich an den Schutzmassnahmen des öffentlichen Verkehrs. Eine gute Wintersaison sei «wirtschaftlich matchentscheidend für die Seilbahnbranche in der Schweiz», heisst es in der SBS-Mitteilung. Denn 75 Prozent des Umsatzes würden in dieser Zeit erwirtschaftet. Über die Sommermonate bilanzierte der Verband ein gespaltenes Urteil. Bahnen, die stark auf die Fernmärkte ausgerichtet sind, verzeichneten demnach «dramatische Rückgänge». Andere, die sich dagegen auf den Schweizer Markt konzentrieren, hätten teilweise sogar neue «Spitzenauslastungen» verzeichnen können.

Normalbetrieb werde es in diesem Winter aber wohl nicht geben, so der SBS. «Wir leben aktuell sicher nicht in Zeiten für ausschweifendes Après-Ski», sagte Wicki laut Mitteilung an der Fachtagung zur Präsentation des Corona-Schutzkonzepts. Schliesslich wolle man «unkontrollierbare Menschenansammlungen vermeiden.»

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