Details zum Umfang der Produktionsunterbrüche in den USA nannte der japanische Konzern nicht. Zwar stamme der Grossteil der in den nordamerikanischen Werken verbauten Teile von Zulieferern aus Nordamerika selber. Der Vorrat der wenigen Teile aus Japan gehe aber absehbar zur Neige.

Eine Toyota-Sprecherin versicherte, das Unternehmen tue alles, um sicherzustellen, dass die Händler ihre Autos erhielten. Es gebe daher in den USA kaum Lieferprobleme.

Aufgrund der eingestellten Produktion in Japan nicht einhalten dürfte Toyota dagegen den angekündigten Termin des Verkaufstarts des neuen Prius-Hybridvans. Das Unternehmen kündigte laut Nachrichtenagentur Kyodo am Donnerstag aber an, von nächster Woche an den Bau dreier Modelle mit kombiniertem Elektro- und Verbrennungsmotor wieder aufzunehmen.

Nach dem Erdbeben und Tsunami am 11. März kämpfen auch andere Autokonzerne mit Problemen. Die Werke von Honda im Heimatland sind ebenfalls bis mindestens 3. April nicht in Betrieb. Einzig in einem Werk solle die Motorrad-Herstellung am kommenden Montag wieder anlaufen, hiess es.

Auch Peugeot Citroen fuhr seine Produktion in einigen europäischen Fabriken zurück und General Motors setzte zeitweise die Arbeit in seinem Werk in Louisiana aus. Grund dafür sind fehlende Bauteile, die in Japan hergestellt werden.